Freizeit: Hier kann man SUP-Boards aus dem Automaten leihen

Das Start-up Kolula bietet Automaten an, aus denen man SUP-Boards leihen kann. Der Verleihcontainer lässt sich ganz einfach mit dem Smartphone bedienen

Mit vier Meter Länge und etwas mehr als zwei Metern in der Breite und Höhe sieht der Container ein bisschen aus wie eine Packstation in Türkis und Holzoptik. Für die Gestaltung bekam das Start-up Kolula 2019 sogar den Designpreis Brandenburg. Wichtiger als das Äußere aber sind hier die inneren Werte: In langen Fächern lagern Stand-up-Paddling-Boards samt Paddel – also jene Freizeitgeräte, die besonders in den vergangenen zwei Jahren stark nachgefragt, mitunter sogar ausverkauft waren. P.M. Teaser 

Entsprechend optimistisch blickt die Mini-Firma auf die kommende Saison. Ihr Firmenkonzept sieht nämlich den personalfreien, voll automatisierten SUP-Board-Verleih an badegewässernahen Orten vor. Und zwar da, wo es bislang keine herkömmlichen Verleihe gibt oder sich diese auch in Zukunft nicht rentieren würden: etwa bei kleineren Campingplätzen, Hotels oder Gastrobetrieben. Die können einen mobilen Container auf ihren Grund stellen und damit ihren Standort aufwerten. Als Kunden wiederum kommen all jene infrage, die sich kein eigenes Equipment kaufen möchten oder können, spontan eine Paddelrunde auf dem See drehen oder einfach mal »reinschnuppern« wollen. 

Die Ausleihe erfolgt bequem über das Smartphone

Die Handhabung ist ähnlich wie bei Carsharing, Mieträdern und E-Rollern: einfach im Internetportal des Anbieters eine Wunschzeit für die Vermietung buchen und dann das Brett mit Paddel an der ausgewählten Station entnehmen. Die Öffnung des Schließfachs erfolgt über das Smartphone per Klick auf einen E-Mail-Bestätigungslink. Online-Tutorials sowie Infotafeln vor Ort gibt es obendrauf. Die auch im analogen Verleih üblichen rund 15 Euro pro Stunde werden, klar, digital abgebucht. Rund 30 deutsche Standorte, von Travemünde an der Ostsee bis Ingolstadt in Bayern, sind schon am Start – Tendenz stark steigend.

Nachrichtenquelle: geo.de

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