Liechtenstein

Liechtenstein bietet hervorragende Architektur auf engstem Raum

In Liechtenstein findet man hervorragende Architektur auf engstem Raum. Angefangen mit dem Gebäude der Centrum Bank von Hans Hollein bis zu neuerer Architektur wie dem beeindruckenden Landtagsgebäude in Vaduz, dem neuen Kunstmuseum mit dem weißen Würfel und der Bibliothek der Universität Liechtenstein.

Architektur-Reise 2016 nach Liechtenstein

  • Veranstalter: arbeitsleben.li
  • Reisedauer: Zwei Tage, Verlängerung möglich
  • Reiseleitung: qualifizierte Führungen in deutscher Sprache

Kontakt

Ihre Experten für diese Architekturreise erreichen Sie von Montag bis Freitag, jeweils von 9:00 bis 17:30 Uhr. Bitte erwähnen Sie in Ihrer Mail den Buchungscode.

Buchungscode AR-LI-16
E-Mail arbeitsleben@architekturreisen.com

Sie können Ihre Reiseexperten auch gerne über das Kontaktformular am Ende dieser Seite direkt anschreiben.


Reiseübersicht

Kunstmuseum Vaduz, Liechtenstein. Foto: Ruedi Walti

Kunstmuseum Vaduz, Liechtenstein. Foto: Ruedi Walti

Das Fürstentum Liechtenstein ist ein Binnenstaat am sogenannten Alpenrhein und liegt eingebettet zwischen der Schweiz und Österreich. Der sechstkleinste Staat der Welt stützt sich in der politischen Willensbildung – als konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage –  auf Fürst und Volk zugleich. Mit 37.000 Einwohnern ist Liechtenstein auch zugleich der viertkleinste Staat in Europa.

Ungeachtet seiner geographischen Größe ist Liechtenstein sehr bekannt, das liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass der Staat eine Zeit lang als Steueroase in aller Munde war. Aber damit geschieht den Liechtensteinern Unrecht, denn der Finanzsektor trägt nur zu rund 27 Prozent zum liechtensteinischen Bruttoinlandsprodukt bei, nur 15 Prozent der Arbeitnehmer sind in dieser Branche tätig. Größter Arbeitgeber im Land ist Hilti. Der liechtensteinische Werkzeughersteller ist ein international bekannter Spezialist für die Befestigungstechnik und beschäftigt weltweit rund 22.000 Personen, davon knapp 1.900 in Liechtenstein.

Architektur in Liechtenstein

Das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz beherbergt moderne und zeitgenössische Kunst. Das Gebäude wurde im Jahr 2000 eröffnet und von den Architekten Meinrad Morger, Heinrich Degelo und Christian Kerez entworfen. Zahlreiche Ausstellungen des Museums werden von Ausstellungshäusern in ganz Europa übernommen und gezeigt. Immer wieder präsentiert das Kunstmuseum Liechtenstein auch Ausstellungen zur Klassischen Moderne.

2008 wurde das Landtagsgebäude eröffnet und ist seither Sitz des Landtags des Fürstentums Liechtenstein. Das vom Hannoveraner Architekten Hansjörg Göritz entworfene Bauwerk setzt sich aus den drei Gebäudeteilen Hohes Haus, Verbindendes Haus und Langes Haus zusammen. Der Bau ist am Fuße eines Steilhangs gelegen und in das bestehende Ensemble aus Regierungsgebäude von 1905, der Pfarrkirche von 1872 und dem Landesmuseum eingebettet. Die das Gebäude prägenden roten Ziegelsteine wurden von einer Schweizer Ziegelei speziell für dieses Projekt angefertigt.

Besuch des Landtages in Vaduz

Landtag in Vaduz, Liechtenstein. Foto: AZ/Architekturzeitung

Landtag in Vaduz, Liechtenstein. Foto: AZ/Architekturzeitung

Auf dieser Architekturreise nach Liechtenstein besuchen Sie mit fachkundiger Führung den Landtag in Vaduz. Seit 2008 besitzt der Landtag ein eigenes Gebäude mit Plenarsaal, Parlamentsdienst, Fraktionsräumen, Landtagsarchiv und -bibliothek. Das Landtagsgebäude setzt sich aus den drei Gebäudeteilen Hohes Haus, Verbindendes Haus und Langes Haus zusammen. Der Entwurf für das Gebäude stammt vom Hannoveraner Architekten Hansjörg Göritz. Das Landtagsgebäude bildet zusammen mit dem Regierungsgebäude und dem angrenzenden Archivgebäude das Regierungsviertel. Im Rahmen der Führung erfahren Sie viel über die Architektur des Gebäudes, seine Technik und das stadträumliche Umfeld: Wann Regierungsgebäude, Kathedrale, Verweserhaus und Landesmuseum entstanden sind, wie sie sich im Laufe der Zeit wandelten und wie sie aktuell Gesellschaft und Politik widerspiegeln. Die Redaktion der AZ/Architekturzeitung hat das Gebäude im September 2015 unter fachkundiger Führung des Liechtensteiners Leander Schädler besucht und war von der hohen architektonischen Qualität des Gebäudes begeistert.

Besuch des Kunstmuseum in Vaduz

Kunstmuseum Vaduz, Liechtenstein. Foto: Barbara Bühler

Kunstmuseum Vaduz, Liechtenstein. Foto: Barbara Bühler

Das Kunstmuseum Liechtenstein wurde im Jahr 2000 eröffnet und ist die Nationalgalerie für internationale moderne und zeitgenössische Kunst des Staates Liechtenstein.

Mit seinen sorgfältig erarbeiteten Ausstellungen und Publikationen zur internationalen Kunst nach 1945 hat sich das junge Museum in kurzer Zeit international einen Namen gemacht. Zahlreiche Ausstellungen des Museums werden von Ausstellungshäusern in ganz Europa übernommen und gezeigt. Immer wieder präsentiert das Kunstmuseum Liechtenstein auch Ausstellungen zur Klassischen Moderne. Die Kunstwerke der eigenen Sammlung werden regelmässig in neuen Konstellationen gezeigt. Dadurch entsteht ein spannender und abwechslungsreicher Dialog zwischen den Kunstwerken und den Besuchern.

„Eines der schönsten und elegantesten Museen“ (Kiki Smith)
Markant und auf hohem Niveau ist nicht nur das Ausstellungsprogramm, sondern auch die Architektur des Kunstmuseum Liechtenstein. Der vom Schweizer Architektenteam Meinrad Morger, Heinrich Degelo und Christian Kerez entworfene unverkennbare schwarze Kubus steht im Zentrum von Vaduz. Aussen eine Black Box, öffnen sich innen die Ausstellungsräume zu lichtdurchfluteten White Cubes. Natürliches Tageslicht wird über eine Glasdecke in die Ausstellungsräume geleitet und lässt somit den Kunstgenuss zu einem besonderen Erlebnis werden. Für die amerikanische Künstlerin Kiki Smith ist das Kunstmuseum Liechtenstein „eines der schönsten und elegantesten Museen.“

Die Fassade dieses aussergewöhnlichen Gebäudes besteht aus eingefärbtem und fugenlos gegossenem Beton aus schwarzem Basaltgestein und farbigem Flusskies. Sie ist derart behandelt, dass ein lebendiges Spiel auf der reflektierenden Oberfläche entsteht. Im grosszügigen, hellen Foyer laden das Café im Kunstmuseum und die Kunstbuchhandlung zum Verweilen ein.

Zwei Gebäude – ein Museum: Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation
Direkt neben dem Kunstmuseum wurde als Erweiterung das Ausstellungsgebäude der Hilti Art Foundation eröffnet. Der Zugang erfolgt über das Foyer des Kunstmuseums. Mit dieser Erweiterung bietet das Kunstmuseum Liechtenstein seinen Besuchern eine Reise durch die Kunstgeschichte der vergangenen 130 Jahre, beginnend mit Meisterwerken der Klassischen Moderne bis zu aktuellen Tendenzen in der zeitgenössischen Kunst.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Centrum Bank in Vaduz, Liechtenstein. Foto: AZ/Architekturzeitung

Centrum Bank in Vaduz, Liechtenstein. Foto: AZ/Architekturzeitung

Die 1993 gegründete Centrum Bank Aktiengesellschaft mit seiner Natursteinverkleidung aus grünem Andeerer Granit ist eine Privatbank mit Hauptsitz in Vaduz. Hans Hollein, einer der bedeutendsten Vertreter der so genannten postmodernen Architektur, fügte in Liechtenstein einen Solitär mit skulpturalem Charakter in die städtische Topografie ein. Das aufwärts strebende, frei geformte Dach nimmt Bezug auf die nahen Berge der Alpen. Aus einem einfachen Grundriss heraus transformiert Hollein einen spannungsreichen, geschlossenen anmutenden Kubus. Das Gebäude kann nur von außen besichtigt werden.

Universtätsbibliothek Liechtenstein, Architekten Karl + Probst . Foto: AZ/Architekturzeitung

Universtätsbibliothek Liechtenstein, Architekten Karl + Probst . Foto: AZ/Architekturzeitung

Die Universität Liechtenstein bietet ihren Studenten nicht nur ein einzigartiges Lernumfeld, sondern im Vierländereck Liechtenstein, Ostschweiz, Vorarlberg und süddeutsche Bodenseeregion eine Landschaft mit hohem Freizeitwert. Der Campus der Universität Liechtenstein ist oberhalb von Vaduz gelegen, mit Rundblick auf die imposante Landschaft des Alpenrheintals. Die Universitätsbibliothek wurde von den deutschen Architekten Karl + Probst entworfen. Die Münchner Planer waren auch für den Umbau sowie die Sanierung und Erweiterung der denkmalgeschützten Baumwollspinnerei „Spoerry“ zur Universität mit Konferenzzentrum verantwortlich.

Fürstliche Hofkellerei Vaduz, Liechtenstein. Foto: AZ/Architekturzeitung

Fürstliche Hofkellerei Vaduz, Liechtenstein. Foto: AZ/Architekturzeitung

Als Weinland ist Liechtenstein noch nicht ins Bewusstsein der Connaisseure gedrungen. Das kann aber auch daran liegen, dass die Liechtensteiner ihre Weine am liebsten selber trinken. Die Hofkellerei des Fürsten von Liechtenstein in Vaduz befindet sich in der Reblage Herawingert. Der Herawingert zählt mit seinen vier Hektar Rebfläche aufgrund der Lage nach Südwesten und dem milden Föhnklima zu den besten Reblagen im Rheintal.

Termine, Programm und Preise

Reisetermine

  • auf Anfrage
  • bei Gruppen individuelle Termine möglich

Mindestteilnehmerzahl 10 Personen pro Termin, Anmeldeschluss 14 Tage vor Reisebeginn. Für Gruppen ab 10 Personen sind auf Anfrage weitere Termine möglich. Für Kleingruppen mit weniger als 10 Personen erstellt der Veranstalter gerne ein individuelles Angebot. Bitte nutzen Sie für Anfragen das Kontaktformular am Ende dieser Seite.

Reiseprogramm

Tag 1
  • Universität Liechtenstein – Quicklunch, Führung und Austausch mit Leiter des Instituts für Architektur
  • Fahrt mit dem CityTrain zum Kunstmuseum
  • Kunstmuseum Liechtenstein und Hilti Art Foundation, Architekturführung
  • Besichtigung Fürstliche Hofkellerei – Führung und Degustation
  • Check-In im Hotel
  • optional: Networking-Abendessen mit Architekten aus Liechtenstein und/oder Uni Liechtenstein (Preis auf Anfrage)
Tag 2
  • Spaziergang zum Gebäude der Centrum Bank Gebäude von Hans Hollein, Außenbesichtigung
  • Besichtigung Regierungsviertel und Landtagsgebäude, Architekturführung und Input über Regierung und Wirtschaft im Fürstentum Liechtenstein
  • optional: Mittagessen auf dem Karren (www.karren.at) sowie anschließend Besichtigung des Rolls Royce Museum in Dornbirn (AT), Highlight-Führung inkl. Reparaturwerkstatt und Abschluss-Apero

Preise

Preis
Freitag (Feiertag) und Samstag 198,00 €
Option Mittagessen im Karren sowie Rolls Royce Museum 118,00 €

Alle Preise ohne Übernachtung und Verpflegung. Der Veranstalter arbeitsleben.li übernimmt gerne den Buchungsservice im gewünschten Hotel. Hotelvorschläge:
www.meierhof.li
www.schatzmann.li
www.schaanerhof.li
www.liechtensteinhoteloberland.li

Änderungen vorbehalten; Preise pro Person und inklusive Mehrwertsteuer. Die Reise kann nur beim Veranstalter arbeitsleben.li gebucht werden. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.


Generelle Hinweise

Im Reisepreis enthalten:
  • Transfer lt. Programm
  • Deutsch sprechende Führungen
  • Programm wie beschrieben inkl. aller Eintrittsgelder
Allgemeine Hinweise

Informationen zur Anreise mit dem Auto, mit der Bahn und mit dem Flugzeug. Allen Reisenden wird der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und eine Auslandskrankenversicherung empfohlen.


Kontakt

Ihre Experten für diese Architekturreise erreichen Sie von Montag bis Freitag, jeweils von 9:00 bis 17:30 Uhr. Bitte erwähnen Sie zu Beginn des Gespräches den Buchungscode.

Buchungscode AR-LI-16
E-Mail arbeitsleben@architekturreisen.com
Telefon 00423 231 32 00

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Die Reise kann nur beim Veranstalter arbeitsleben.li gebucht werden. Das Team von architekturreisen.com ist kein Reiseveranstalter.

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