St. Petersburg

Architektur- und Kulturreise zu einem architektonischen Schatzkästchen

Das mit seinen knapp 300 Jahren noch recht junge St. Petersburg ist ein architektonisches Schatzkästchen. Große Architekten aus ganz Europa, die Peter der Große anreisen ließ, waren hier am Werk und haben das ursprüngliche Sumpfgebiet allmählich in eines der schönsten Stadtbilder Russlands verwandelt.

5-tägige Architektur-Reise nach St. Petersburg

  • Veranstalter: Ventus Reisen GmbH
  • Reisetermin: auf Anfrage
  • Teilnehmer: Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
  • Reisedauer: 5 Tage / 4 Nächte
  • Verpflegung: Frühstück
  • Reiseleitung: qualifizierte, Deutsch sprechende Reiseführung, spezialisiert auf Architektur-Führungen

Kontakt

Ihre Experten für diese Architekturreise erreichen Sie von Montag bis Freitag, jeweils von 9:00 bis 17:30 Uhr. Bitte erwähnen Sie zu Beginn des Gespräches den Buchungscode.

Buchungscode AR-SP-16
E-Mail ventus@architekturreisen.com
Telefon 0049 (0) 30 / 391 003 -32 und -33

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Reiseübersicht

Peter-und-Paul-Kathedrale in St. Petersburg. Bild: AZ/Architekturzeitung

Peter-und-Paul-Kathedrale in St. Petersburg. Bild: AZ/Architekturzeitung

Das mit seinen knapp 300 Jahren noch recht junge St. Petersburg ist ein architektonisches Schatzkästchen. Große Architekten aus ganz Europa, die Peter der Große anreisen ließ, waren hier am Werk und haben das ursprüngliche Sumpfgebiet allmählich in eines der schönsten Stadtbilder Russlands verwandelt.

Stilistisch dominieren in erster Linie klassischer Barock (bis 1725), italienischer Barock (bis 1760) und Klassizismus (1760-1850). Aber auch Jugendstilelemente und Zweige des Historismus fügen sich hier und da fließend in das architektonische Gesamtkonzept ein. Maßgeblichen Anteil am Kunstgebilde Sankt Petersburgs hatten Baumeister wie Andreas Schlüter (1660-1714), Bartolomeo Francesco Rastrelli (1700-1771) oder Carlo Rossi (1775-1849), womit jedoch nur die Spitze des Eisbergs genannt sein soll. Die Liste erlesener Architekten ließe sich noch eine ganze Weile fortsetzen.

Saint Petersburg „timelapse“ von Georgy Tolstoy

Prunkvolle Paläste, prächtige in Pastelltönen schimmernde Hausfassaden, geschwungene Brücken, vergoldete Kuppeln und Turmspitzen spiegeln sich in Flüssen und Kanälen. Das hat der Fünf-Millionen-Stadt häufig den Vergleich mit Amsterdam oder Venedig eingebracht. Doch die Schöne an der Newa bedarf derartiger Vergleiche nicht, ihre architektonische Pracht und ihr Charme sind einzigartig. Die Stadt zählt heute mit ihren grandiosen Palästen, herrlichen eleganten Kanälen und bedeutenden Plätzen zur einer der schönsten Städte Europas.


Architektur in St. Petersburg

Palastplatz in St. Petersburg. Bild: Ventus Reisen

Palastplatz in St. Petersburg. Bild: Ventus Reisen

Architektur in St. Petersburg

Bei einer Reise nach St. Petersburg lassen sich die klassischen „touristischen“ Sehenswürdigkeiten perfekt mit der Erkundung der verschiedenen architektonischen Stile verbinden, die mit teilweise einzigartiger Ausrichtung in der Stadt an der Newa zu finden sind. So können z.B. Stadtrundfahrten und Besichtigungen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt mit Erklärungen zur Architektur den Baumeistern ergänzt werden. Neben den drei wichtigsten Baustilen St. Petersburgs (Barock, Klassizismus und Jugendstil), verfügt die Stadt aber auch immer noch über Zeugen der sowjetischen Zeit. Am Rande der Stadt gibt es zahlreiche Wohngebiete, die von dem eher praktisch geprägten Baustil dieser Zeit zeugen: Ziel war es, möglichst vielen Menschen kostengünstigen Wohnraum zur Verfügung stellen zu können.

Eine Besonderheit St. Petersburgs, die heute kaum noch aufzufinden ist, sind auch die Komunalkas, die gemeinsam genutzten Wohnungen, in denen mehrere Familien auf engstem Raum zusammen leben. Natürlich hat die Architektonische Entwicklung der Stadt mit der Sowjetzeit nicht aufgehört. Auch interessante neuere Gebäude gibt es zu bewundern: Zum Beispiel das neu erbaute Mariinskij Theater, das mit seiner modernen Fassade einen interessanten Gegensatz zum 1783 eröffneten alten Theater bildet.

Diese Besonderheiten lassen sich gut mit Beispielen der „klassischen“ Architekturstile verbinden.


Barock, Klassizismus und Jugendstil in St. Petersburg

Barock

Unter der Herrschaft Zarin Elisabeths, der Tochter Peters des Großen begann in Sankt Petersburg im Jahre 1740 – 62 die eigentliche Epoche des Barocks. Der größte und bekannteste Vertreter dieses Stiles war zweifelsohne der italienische Architekt Bartolomeo Rastrelli, dem die Stadt einige ihrer schönsten Bauwerke verdankt. Einige prachtvolle Bauten verbinden den Barock mit der russischen Baukunst und prägen den sog. „Petersburger Barock“.

Ein Musterbeispiel ist das „Smolnij Kloster“ von Rastrelli. Im Vergleich zum Klassizismus haben Bauwerke im Stil Barock kostbare Verzierungen (z.B. an Fenstern), die weicher und prunkvoller wirken. Die Bauwerke strahlen Pomp und Prunk aus. Besonders typisch sind die Farbspiele zweier Farben (z.B. Weißgrün beim Winterpalast). Während der Klassizismus dagegen schlichter wirkt und vor allem Strenge ausstrahlt.

Typische Bauwerke im Barockstil: Winterpalast, Stroganow-Palast, Woronzow-Palast, Katharinenpalast in Zarskoje Selo (Puschkin), Smolnij-Kloster der Belosselski-Belosserski-Palast (ein Bauwerk aus dem Jahre 1848 im Neobarockstil, der gerade erst renoviert wurde).

Peter-und-Paul-Festung in St. Petersburg. Bild: AZ/Architekturzeitung

Peter-und-Paul-Festung in St. Petersburg. Bild: AZ/Architekturzeitung

Klassizismus

Als 1763 Katharina die Große an die Macht kam hatte der Stil „Barock“ in Sankt-Petersburg ausgedient. Sie entließ sogar den berühmten Haupthofarchitekten Bartolomeo Rastrelli, der diesen Stil vertrat. Barock wurde durch den Klassizismus abgelöst. Typisch für den Klassizismus sind sein schlichtes und elegantes Aussehen.
1760 – 1770 begann in Sankt-Petersburg die Entwicklungsperiode des Klassizismus und ist mit der Tätigkeit von Juri Velten, Antonio Rinaldi und Jean-Baptise Vallin de La Mothe verbunden. Ein Musterbeispiel für den Übergang vom Barock zum Klassizismus ist das Akademiegebäude von „Akademie der Künste“. Weitere Bauwerke dieser Epoche sind: Marmor Palast, Gostinij Dwor, Jusupow Palast und die Große Eremitage.

In den Jahren 1780 – 1800 blühte der so genannte „Reife Klassizismus“, während dieser Epoche wirkten hauptsächlich die Architekten Iwan Starow und Giacomo Quarenghi. Quarenghi war der Lieblingsarchitekt Katharina der Großen, der mehrere Bauwerke im klassizistischem Still schuf. Bauwerke dieser Epoche sind: Englischer Kai, Neue Börse, Taurischer Palast, Marinski-Theater, Armenische Kirche und der Anitschkow-Palast.

In den Jahren 1800-1830 folgte der “Spätklassizismus“. Die Architekten dieses Stiles waren Wassilij Stassow, Andrej Woronochin, Andrej Sachrow und Carlo Rossi, der Sankt-Petersburg eine entscheidende Prägung in Sachen Baukunst gab. Die meist gelbweiß gehaltenen Bauten drücken Strenge, Eleganz, Ehrfurcht und Repräsentationswillen aus. Rossi war der Lieblingsarchitekt von Alexander I. Als Russland Napoleon besiegte, gab Alexander I, Carlo Rossi den Auftrag diesen Sieg und die Macht Russlands in der Baukunst auszudrücken. Bauwerke dieser Epoche sind: Die Admiralität, Jelagin-Palast, Michael-Palast (Russisches Museum), Alexandra-Theater, die Rossi-Strasse und Senat -und Synod -Gebäude.

Avtovo Metro Station in St. Petersburg. Bild: Ventus Reisen

Avtovo Metro Station in St. Petersburg. Bild: Ventus Reisen

Jugendstil

Er war die letzte baugeschichtliche Epoche. Um die Jahrhundertwende setzte dieser neue Stil auch in Sankt-Petersburg ein. In ganz Europa war der Jugendstil zu der Zeit in Mode. In Sankt-Petersburg, vor allem auf der Petrograder Seite, wurden ganze Straßenzüge in diesen Stil errichtet. Mann verband hier die bildende Kunst mit der Architektur. Typisch sind geschwungene wellenförmige Linien und blumenartige bzw. vegetative Elemente. Die zwei größten Vertreter dieses Stils waren die Architekten Fjodor Lidvals und Alexander von Gogen. Einige Bauwerke dieser Epoche: Haus des Buches, Villa Kschessinskaja und das Jellissejew Feinkostgeschäft.


Programm (Erster bis zweiter Tag)

Peter-und-Paul-Festung in St. Petersburg. Bild: AZ/Architekturzeitung

Peter-und-Paul-Festung in St. Petersburg. Bild: AZ/Architekturzeitung

Erster Tag

Individuelle Anreise nach St. Petersburg. Selbstverständlich bieten wir Ihnen Flüge ab Ihrem Wunsch-Flughafen an und organisieren den Transfer zum Hotel in St. Petersburg.

Am Nachmittag architektonischer Stadtspaziergang über den Newskij Prospekt.. Der Newskij-Prospekt ist eine 4,5 Kilometer lange Straße im historischen Zentrum Sankt Petersburgs und eine der berühmtesten Straßen Russlands. Die Straße wurde zwischen 1711 und 1721 als Verbindung zwischen der Admiralität im Westen und dem Alexander- Newskij-Kloster im Osten der Stadt erbaut. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich daraus zunehmend eine Prachtstraße, als die zahlreichen ansässigen Aristokraten hier ihre Residenzen errichten ließen.
Auf dem Newskij-Prospekt finden sich bis heute historische Palais, und verschiedene Kirchen, darunter die russisch-orthodoxe Kasaner Kathedrale, zahlreiche Cafés, Museen und Kinos, ebenso das 1785 entstandene Gebäude des Kaufhauses Gostiny Dwor sowie der Jugendstil-Bau des Feinkostladens Jelissejew. Der Nevskij-Prospekt ist mit seinen zahlreichen Prachtbauen in architektonisches Aushängeschild der Stadt. Hier bekommt man auf engstem Raum einen Überblick über die wichtigsten architektonischen Baustile St. Petersburgs. Wenn die Zeit es erlaubt, besuchen Sie die Kasaner Kathedrale, die dem Petersdom in Rom nachempfunden ist.

Zweiter Tag

Blutkirche, Erlöserkirche, Bluterlöser-Kirche und Auferstehungskirche in Sankt Petersburg. Bild: Ventus Reisen

Auferstehungskirche in Sankt Petersburg. Bild: Ventus Reisen

Heute erwartet Sie eine Stadtrundfahrt unter architektonischen Gesichtspunkten. Sie sehen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die schönsten und interessantesten Gebäude der Stadt. Sie starten Ihr St. Petersburg-Programm mit der Peter-Paul-Festung, dem ersten Bauwerk der Stadt, das 1703 erbaut wurde. Das als Befestigungsanlage konzipierte Bauwerk wurde ab 1717 als Gefängnis benutzt. Der Sohn Peters I. war der erste einer langen Reihe prominenter politischer Gefangenen.
In der Trubezkoj-Bastion ist heute ein Museum eingerichtet, die ehemaligen Gefängniszellen können besichtigt werden. In der barocken Peter-Pauls-Kathedrale befindet sich die Grabstätte der russischen Zaren. Beginnend mit Peter dem Großen bis zu Nikolaus II sind hier fast alle Zaren beigesetzt. Hier wurden im Juni 1998 auch der letzte Zar Nikolaus II. und seine Familie beigesetzt Besuchen Sie das „Haus des Buches“ im ehemaligen Singer-Gebäude, eine der ältesten und größten Buchhandlungen St. Petersburgs, die im Stil des Jugendstil erbaut wurde. Oder lassen Sie sich im riesigen gegenüberliegenden Kaufhaus Gostiny Dwor von den zahlreichen Geschäften zum Shoppen verleiten. Das traditionelle Kaufhaus nimmt einen ganzen Häuserblock ein. Ein weiteres Jugendstilgebäude, das nicht nur von außen sehenswert ist, ist das Feinkostgeschäft Jeliseev.
Sie besichtigen die im 19. Jh. erbaute Isaak-Kathedrale mit ihrer prächtigen Innenausstattung. Sie zählt mit ihren fast überdimensionalen Ausmaßen – 111 m lang, 97 m breit und 102 m hoch – zu den größten sakralen Kuppelbauten der Welt. Und auch die Kasaner Kathedrale, die dem Petersdom in Rom nachempfunden ist, werden Sie sehen. Aber nicht nur die klassischen Bauten sind interessant. In der Sowjetzeit entstanden einige sogenannte „Bausünden“, die bis heute am Stadtrand von St. Petersburg zu „bewundern“ sind. Zu den „Überbleibseln“ der Sowjetära gehört auch das riesige Hotel Moskwa, das im sozialistischen Stil gebaut ist, sowie das Hotel St. Petersburg. Nachdem Sie das historische Zentrum der Stadt erkunden haben, fahren Sie in die Wohngebiete am Rande der Stadt. Hier bietet sich ein komplett gegenteiliges Bild zum „herausgeputzten“ Stadtzentrum. Auch die Metro sollte bei keinem St. Petersburg-Besuch fehlen. Zahlreiche Stationen sind wunderschön gestaltet und architektonisch aufwendig erbaut – kleine unterirdische Paläste, die unbedingt einen Besuch wert sind.


Programm (Dritter bis fünfter Tag)

Peter-und-Paul-Kathedrale in St. Petersburg. Bild: AZ/Architekturzeitung

Peter-und-Paul-Kathedrale in St. Petersburg. Bild: AZ/Architekturzeitung

Dritter Tag

Heute erwartet Sie ein Highlight Ihrer Reise: Die Eremitage. Das Museum im Winterpalast ist eines der größten Kunstmuseen der Welt, mit Meisterwerken aus allen Epochen der Kunstgeschichte. Führung durch ausgewählte Abteilungen und durch die ehemaligen Palasträume. Das Museum, das in einem alten Zarenschloss untergebracht ist, ist nicht nur von außen eine architektonische Augenweide. Auch die Innenausstattung der Räume sowie die imposante Jordantreppe sind äußerst eindrucksvoll.
Seit Kurzem ist ein weiteres Gebäude der Eremitage nach vorherigem Umbau eröffnet: Im alten Generalstabsgebäude befindets sich heute die Sammlung modernerer Kunst. Auch hier werden Sie einen Blick in die neu renovierten Gebäude werfen und mehr über die aufwändigen Renovierungsarbeiten erfahren. Im Anschluss besuchen Sie Neu Holland (unter Vorbehalt da nicht immer geöffnet) , eine kleine Insel, zwischen den Kanälen und der Moika gelegen. Hier befinden sich einige der interessantes Bau-Monumente der nahen Vergangenheit. Nur kurz nach der Gründung der Stadt St. Petersburg wurden hier zahlreiche Fabrikgebäude und Lagerhäuser erbaut, die vor allem von der russischen Marine sowie von Forschungs- und Technologie-Unternehmen genutzt wurden. Hier befand sich die erste Radiostation des Landes, von der aus Lenin seine berühmte Ansprache hielt, in der er die russische Revolution ankündigte. Einige der führenden Architekten der damaligen Zeit haben die Insel und dern Gebäude geplant.  Bis ins 21. Jh. blieb die Insel der Öffentlichkeit verschlossen und hat somit ihren ursprünglichen Charakter beibehalten. Seit 2010 werden die Gebäude saniert und ein neues Nutzungskonzept für die Insel als Kunst- und Freizeit-Gebiet etabliert. Zurzeit werden hier zahlreiche neue Baukonzepte umgesetzt und die Insel entwickelt sich zu einem modernen, künstlerischen Mittelpunkt des jungen Stadtlebens (je nach Bauphasen ggf. nur Außenbesichtigungen möglich).
Auf Wunsch kann das Museum „Grand Maket Russia“ (gegen Aufpreis) besucht werden. In dem Miniaturmuseum sind alle berühmten Gebäude vertreten, was zu einem guten Überblick über die Architektur der Stadt führt.

Vierter Tag

Am Vormittag unternehmen Sie einen Ausflug nach Puschkin/Zarskoje Selo. Peter der Große schenkte seiner Frau Katharina I. ein kleines Landgut, damals noch mit dem finnischen Namen „Saari Muis“. Das ursprünglich bescheidene Steinhaus wurde unter der Zarin Elisabeth I. und später unter Katharina II. zu einem wunderschönen Schloss ausgebaut, das zu den eindrucksvollsten Vertretern des St. Petersburger Barock zählt. Ein Highlight des Schlosses ist das Bernsteinzimmer. Das Bernsteinzimmer, ein im Auftrag des ersten Preußenkönigs Friedrich I. gefertigter Raum mit Wandverkleidungen aus Bernsteinelementen, war ursprünglich im Berliner Stadtschloss eingebaut. Im Jahr 1716 wurde es vom preußischen König Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen verschenkt. Fast zwei Jahrhunderte lang befand es sich im Katharinenpalast. Ab 1942 war es im Königsberger Schloss ausgestellt, seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist es verschollen.
Im Katharinenpalast befindet sich seit 2003 eine originalgetreue Nachbildung des Bernsteinzimmers.
Sie werfen auch einen Blick in die Werkstätten der Restaurateure. Vor allem die Arbeit am Wiederaufbau des Bernsteinzimmers forderte das handwerkliche Geschick zahlreicher Restaurateure und Handwerker. Diese hatten und haben Ihre Werkstätten auch heute noch auf dem Gelände des Schlosses. Ihrer Gruppe wird ein Einblick in die Arbeit dieser Künstler gewährt und Sie erfahren, wie aufwändig der Wiederaufbau des Bernsteinzimmers war.
Am Nachmittag fahren Sie nach Peterhof. Wenige Kilometer von St. Petersburg entfernt, direkt am Finnischen Meerbusen, erstreckt sich das Schloss- und Parkensemble Peterhof. Zahlreiche europäische und russische Künstler und Architekten waren hier an der Verwirklichung von Peters Idee – der Schaffung einer Sommerresidenz, die Versailles übertreffen sollte – beteiligt. Besonders beeindruckend ist der Besuch der Anlage im Sommer, wenn die prächtigen Fontänen sprudeln. Die Rückfahrt nach St. Petersburg erfolgt auf dem Wasserweg. Mit dem Schnellboot Raketa fahren Sie direkt vom Schlossgarten aus mitten in das Herz St. Petersburgs.

Fünfter Tag

Heute heißt es: Abschied nehmen. Individuelle Abreise aus St. Petersburg. Wir buchen gerne Ihren Flug und einen Flughafentransfer für Sie.
Auf Wunsch bieten wir Ihnen auch gerne ein individuelles Verlängerungsprogramm an.


Termine und Preise

Isaakskathedrale in St. Petersburg. Bild: Ventus Reisen

Isaakskathedrale in St. Petersburg. Bild: Ventus Reisen

Termine und Preise

Beginn Ende Anzahl Teilnehmer Preis p.P. EZ-Zuschlag
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen auf Anfrage
Halbpension (3 x Abendessen im Hotel + 1 Abendessen im Restaurant)

Änderungen vorbehalten; Preise pro Person und inklusive Mehrwertsteuer. Die Reise kann nur bei Ventus Reisen GmbH gebucht werden. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.


Generelle Hinweise

Im Reisepreis enthalten:
  • 4 Übernachtungen im 5* Deluxe Boutique Hotel im Doppelzimmer mit Bad/WC bzw. DU/WC
  • 4x Frühstück
  • Alle Transfers und Ausflüge im Minibus/Bus lt. Programm
  • Deutsch sprechende Stadtführung ab/bis Flughafen für die gesamte Reise, spezialisiert auf architektonische Führungen
  • Programm wie beschrieben inkl. aller Eintrittsgelder
Flüge

Gerne bieten wir Ihnen Flüge ab Ihrem Wunsch-Flughafen an. Direktflüge gibt es z.B. mit Aeroflot oder Lufthansa ab München oder Frankfurt, bzw. mit Aeroflot ab Berlin.
Die Flugpreise sind tagesabhängig und können schwanken. Gerne senden wir Ihnen Ihr persönliches Flug-Angebot.

Allgemeine Hinweise

Bitte beachten Sie die Visumpflicht für die Einreise nach Russland. Bei der Visumbeschaffung ist der Veranstalter auf Wunsch gerne behilflich. Visumbesorgung über Ventus Reisen GmbH: 35,00 EUR pro Person. Allen Reisenden wird der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und eine Auslandskrankenversicherung empfohlen. Besuchen Sie auch die Russland-Seite des Auswärtigen Amtes für weitere Informationen.


Kontakt

Ihre Experten für diese Architekturreise erreichen Sie von Montag bis Freitag, jeweils von 9:00 bis 17:30 Uhr. Bitte erwähnen Sie zu Beginn des Gespräches den Buchungscode.

Buchungscode AR-SP-16
E-Mail ventus@architekturreisen.com
Telefon 0049 (0) 30 / 391 003 -32 und -33

Sie können Ihre Reiseexperten auch gerne über das vorbereitete Formular direkt und unverbindlich anschreiben.

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Die Reise kann nur bei Ventus Reisen GmbH gebucht werden. Das Team von architekturreisen.com ist kein Reiseveranstalter.

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